AuGenblick
Miteinander zerrückt die Zeit zu einem Augenblick
und dann sind wir wieder da, da wo das schon mal war.
Der Augenblick, der in uns rückt.
Es lockt mich aus der Erinnerung hervor,
wenn sich meine Augäpfel nach innen rollen,
und es schlemmert mich diese Vision,
dass sich meine Rippen ineinander verflechten möchten.
Um festzuhalten an dem, was das Innere im Inneren sieht.
Es ist ein wahrer Genuss, dass ich mich an all dem laben kann,
aus mir selbst heraus,
nur durch einen Augenblick.
Ein Zeitmoment, welcher eben ist geteilt und deshalb so lange in mir verweilt.
Und er ist einfach nur, ohne mehr zu sein oder sein zu wollen.
Und er sehnt einfach nur. Er ist, um zu sehnen.
Denn das Sehnen dehnt Momente aus bis zum allgegenwärtigen Jetzt.
Das einzige, wo wir immer sind, selbst wenn es laufend vergeht,
ob wir wollen oder nicht - das Hiersein wie das Vergehen.
Schreibwahnalsantwort.
Juli 2021