EinseeungeheueЯ

Mäh.

Wie? Wer?

Als ob das Meer jemals leer gewesen wär.

Unter den Fischen,

zwischen Lichtrampen und Schattenwellen,

wiegt das stumme Ungeheuer den Schlaf

zur Sicherheit in die Absonderheit.

Und der Atem peitscht durch die Nasenhöhlen,

während sich die Stimme auf der Streckbank reckt.

Da dringt die Tiefsee in die Dunkelkammer,

sie bringt ein Lichtlein mit,

setzt eine Glühbirne vors Gesicht,

damit das Hirnrindengemisch auch noch auftischt.

Das Ungeheuer schielt ins Niergendwo

und gleitet bald ins Träumeland,

es singt wie rauer Sand

und die Rotze gewinnt überhand. 

Zum Nachtisch, gibt's am Nachttisch

einen Fisch vom Himmelsstirngemisch.

Bäh.

Auszug aus dem TЯagebuch.

Februar 2022