Fantastik Fassen

Einlassen.

Ins Badewasser 

der Neugierde prassen.

Rosig, weich, cremig, leicht, 

lieblich, sinnlich, stimmig, reich.

Das ist als ob man ins Paradies geht und ein neuer Wind über die Prärie weht.

Einer wo Hyänen vor Lachen ihr Grinsen verlieren und von einer Oase in die nächste spazieren.

In dieser Schluchtenstadt, wo man plötzlich nichts mehr zum Schluchzen hat.

Das Hundekatzenviech dringt ganz schön tief

und lässt sich jetzt sogar neben Quietscheentchen treiben,

als würde es hier für immer bleiben.

Da heult sie auf, die Hyäne, das Lachen platzt aus ihr heraus wie ein ausgedrückter Eiterpickel

und als das Tier sein Echo hört, da ward es wie betört:

Es juckt und kitzelt ihm die Kehle, also schrie es erneut aus seiner Seele.

Schrill und schamlos kreischt es sich in diesen ewigen Rückkopplungsprozess hinein

und dabei begegnete es jedem neuen Laut immerzu mit äußerster Verwunderung,

als wäre es seit jehher taub. Ein Staunen bei jedem Raunen. 

So irrsinnig wie die Begegnung jener Eiterspritzer, welche in der Unendlichkeit zweier Spiegelfronten aufeinander trafen, um sich dort bis zum Tage ihrer Auflösung in gegenseitiger Betrachtung wiederzufinden. 

Auflösen, lösen, lassen, einlassen.

Ins Abwasser der Graberde fassen.

Grinsen, lachen, weitermachen.

So wie Plastikenten Fantastik schaffen, bis alle staunend gaffen.

Auszug aus dem TЯagebuch.

Dezember 2021